sehr detaillierter, äußerst hilfreicher und umfassender Ratgeber

Jessi Bloom: Mein Garten für freilaufende Hühner

Haupt Verlag, ISBN 9783258079981


Jessi Blum lebt in den USA, ist Gartenarchitektin, die Nachhaltigkeit und Selbstversorgung in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten stellt. Seit Jahren hält sie selber freilaufende Hühner in ihrem Garten, hat viele Beobachtungen gemacht und Erfahrungen gesammelt, die sie in diesem Buch weitergibt und ausführlich erläutert, wie man seinen Garten schön und zugleich hühnerfreundlich gestaltet: Angefangen von der Grundausstattung, die die Hühner benötigen, sinnvoller Gartenaufteilung mit verschiedenen Beispielplänen, geeigneten und wenig sinnvollen Pflanzen über Zaun- und Abteilungselementen, Nachbarschaftsfragen bis hin zu verschiedenen Hühnerrassen, ihrer Eingewöhnung, verschiedenen Hühnerställen, Gesundheitsfragen, Fressfeinden u.m. beschreibt sie alles sehr detailgetreu und mit viel Liebe zum Huhn.

Die Auflistungen der Pflanzen finde ich sehr hilfreich, besonders jene, die für Hühner eine Grenze darstellen. Sehr ansprechend bleiben auch die kapitelweise Vorstellungen mehrerer Familien mit Garten und darin lebenden Hühnern, da sie beispielhaft für verschiedene Gartengrößen stehen.
Unser Garten ist recht klein und die Hühner, die darin leben haben ein eingezäuntes Terrain mit Schuppen und, zumindest im Winter, Zugang zum Gewächshaus. Dieses Buch hat mir einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich der Mädels-WG trotz des geringen weiteren Platzangebotes einzelne Bereiche zugänglich machen kann, ohne den kompletten Garten freizugeben. Auch viele Beschreibungen und Erfahrungsberichte zur Hühnerhaltung haben mir etliche neue Ansätze aufgezeigt; ebenso waren dabei die vielen Erläuterungen inklusive der vielen Fotos von individuellen Stall-Lösungen und ganz besonders die Betrachtungen zum Hühnertraktor, den wir mit einfachen Mittel nun nachbauen können sowie Gedanken zur Gartenaufteilung, sehr hilfreich.
Die Beschreibungen, denen die Wertschätzung der Hühner als charaktervolle Lebewesen, die im Garten durch Scharren, Düngen, Schädlingsbekämpfung und Unkrautvernichtung mithelfen, Eier liefern und wunderbar zu beobachten sind, waren sehr erfrischend und anschaulich zu lesen.

All jene, die noch gar keine Erfahrung in der Hühnerhaltung sammeln konnten, sich aber mit dem Gedanken tragen, einige dieser charmanten Wesen im Garten anzusiedeln und frei laufen zu lassen, werden in diesem Buch wohl Antworten auf all ihre Fragen finden. Zudem bietet der Anhang viele Informationen zu Büchern, Webseiten und weiteren Informationsquellen mit Hinweisen zu den rechtlichen Grundlagen im deutschsprachigen Raum sowie Adressen von Versendern von Bruteiern, Küken, Legehennen, Zubehör, Samen sowie Pflanzen. Besonders hervorheben möchte ich noch, dass die Seiten und ganz besonders der Anhang bei der Übersetzung des Buches für den deutschen Markt überarbeitet wurden und damit viele Hilfestellungen mitliefern.

Fazit: ein sehr detaillierter, äußerst hilfreicher und umfassender Ratgeber um den eigenen Garten hühnergerecht zu gestalten

5/5 *****
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anspruchsvolles, hochinteressantes Fachbuch zu den 12 Permakulturprinzipien

David Holmgren: Permakultur – Gestaltungsprinzipien für zukunftsfähige Lebensweisen

Drachenhausverlag, ISBN 9783927369764


David Holmgren begründete 1973 gemeinsam mit Bill Mollison die Permakultur, erprobt und entwickelt seitdem diese Grundidee weiter, die er in diesem Buch vermittelt.

In je einem ausführlichen Kapitel werden die 12 Permakuturprinzipien sehr anschaulich und detailliert erläutert, auch weit über die Landwirtschaft hinaus für eine Vielzahl an Lebensbereichen; insgesamt ergeben diese Gestaltungsprinzipien ein ganzheitlichen System.
Jedem Prinzip wird neben der Überschrift eine Redewendung oder flapsiger Spruch zugeordnet, so dass sich das Einprägen der Prinzipien ganz einfach gestaltet. Die Erläuterungen fallen manchmal etwas weitschweifend aus, bleiben insgesamt trotzdem sehr interessant und vielseitig; zwischendurch lockern wenige Graphiken und Schaubilder den Text etwas auf.

Fazit: anspruchsvolles, hochinteressantes Fachbuch, das die der Permakultur zugrundeliegende Philosophie mit ihren 12 Permakulturprinzipien sehr kompetent und verständlich vermittelt.

5/5 *****

einfach lecker ….

Tom Franz: Israel kocht vegetarisch

AT Verlag, ISBN 9783038009573


Tom Franz, gebürtiger Rheinländer und leidenschaftlicher Koch, hat für sein zweites Kochbuch vegetarische Rezepte aus seiner neuen Heimat zusammengestellt.
Hierbei betont er die vielfältigen maghrebinischen, arabischen und osteuropäischen Einflüsse verschiedener Küchen, die Einwanderer mit nach Israel brachten und die die dortige Küche so abwechslungsreich machen; hinzu kommt die dort verfügbare Vielfalt an Obst und Gemüse und so sind 70 Rezepte entstanden, die einfach zuzubereiten und doch raffiniert sind. Bei manchen handelt es sich um tradtionell überlieferte, bei manchen Rezepten um Neukreationen, wobei Tom Franz ausdrücklich betont dass die im Buch enthaltenen Rezepte eine Vorstellung seiner Landesküche vermitteln sollen, in der Tomaten, Auberginen, Hülsenfrüchte, Tahini, Knoblauch und Olivenöl die Hauptrolle spielen und er sich freut, wenn Menschen nach seinen Rezepten kochen, aber noch mehr, wenn diese zu eigenen Kreationen inspirieren.

In verschiedenen Kapiteln finden sich Rezepte für kleine und große Speisen, für Suppen, Salate und Süßes. Mich sprechen die verschiedenen Gemüsefrikadellen und -puffer sowie die Suppen sehr an.
Meine Favoriten sind die „Kartoffel-Kräuter-Puffer mit Paprikasalsa“, die „Bulgur-Süsskartoffel-Tarte mit Kräutersalat“, die „Kartoffel-Knoblauch-Cremesuppe mit Knofit“ sowie der Belugalinsensalat mit Süsskartoffel“; die probierten Rezepte waren allesamt sehr lecker.
Einige weitere Rezepte sind noch markiert und wir werden diese auch nachkochen.

Neben einer guten Anleitung gibt es zu jedem Rezept ein ganzseitiges, professionelles Foto mit der zubereiteten Speise. Schon beim Durchblättern bekommt man Appetit auf das Ausprobieren.

Fazit: Das Buch bietet eine sehr schöne Auswahl an verschiedenen, ganz unterschiedlich beeinflußten Rezepten aus dem Schmelztiegel Israel, die sich gut nachbereiten lassen oder inspirieren.

5/5 *****

sehr gut recherchierte „Pflichtlektüre“ – gegen das Wegsehen und für ethischen Konsum

Gisela Burckhardt: Todschick – Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert
Heyne, ISBN 9783453603226
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Spätestens seit dem Brand der Tazreen Fashion Fabrik (2012) sowie dem Einsturz des Rana Plaza (2013) und der damit verbundenen Bilder und Berichterstattungen kann niemand mehr sagen, er hätte von den Arbeitsbedingungen in Bangladesh nichts gewußt. Die breite Öffentlichkeit scheint genauer hinzusehen, aber trotzdem nicht genügend Informationen zu erhalten.

Gisela Burckhardt, u.a. Vorstandsmitglied von FEMNET, hat hinter die kulissen geschaut und Näherinnen in Bangladesh befragt, verschiedene Nähfabriken der „besseren Art“ unter die Lupe genommen, Gründe und Hintergründe durchleuchtet und hat einen sehr gut recherchierten und belegten Bericht darüber geschrieben.

Angefangen mit den skandalös bleibenden und sich nur ganz langsam wandelnden Zuständen in Bangladesh, z.B. den gekauften Baugenhmigungen oder -abnahmen, der schleppenden oder unterlassenen juristischen Aufarbeitung der Unfälle, aus denen sich die Betreiber der Fabriken frei kaufen konnten über die Arbeitsbedingungen, Arbeitsgesetze, Unterbindung von Gewerkschaften, bis zu Bezahlung oder Darstellung des Frauenbildes.
Arbeitsplätze in Bangladesh erfordern niedrigre Qualifikationen, werden entsprechend gering bezahlt, sind lebensgefährlich und die Bekleidungsindustrie verursacht zudem enorme Umweltschäden. Mehr als die Hälfte dieser Waren landen in europäischen Warenhäusern; Bangladesh hat sich zum zweitwichtigstes Importland von Bekleidung für Deutschland entwickelt.
Die Profite mit Kleidung aus Bangladesh sind weltweit enorm, wobei nur 1-3% des Endpreises Arbeitskosten ausmachen und eindeutig einhergehen mit Ausbeutung der Arbeitskräfte, niedrigen Umweltstandarts, wie z.B. gedankenloser Umgang mit Giftstoffen, die inzwischen in unseren Gewässern angekommen sind.

Gisela Burckhardt zeigt auch die Folgen der beiden oben genannten Unfälle, die übrigens nur einzelne von vielen sind, auf, belegt, dass sowohl Premiumlabel als auch Billigmarken in denselben Fabriken fertigen lassen und hinterfragt die Bereitschaft der profitorientierten Bekleidungsfirmen, die sich ganz unterschiedlich in ihren Verantwortung sehen. Einige leisteten auf freiwilliger Basis
kleine Zahlung in Opferentschädigungs- und Vorsorgefonds und andere schleichen sich bis zum heutigen Tag aus der Verantwortung und lehnen Zahlungen ab. Die vielen Vorschläge und Empfehlungen auf freiwilliger Basis regen ganz offensichtlich eher zu kreativen Umgehungsstrategien als zu ethisch korrekten Maßnahmen an und demzufolge bleibt die Forderung nach und Verabschiedung von Gesetzen, die die Sozialstandarts für die komplette Wertschöpfungskette regeln, unumgänglich.

Eindeutig ist aber nicht nur die Politik, sondern jeder Einzelne von uns ist in der Pflicht, sich für die Einhaltung von Sozialstandarts in der gesamten Lieferkette einzusetzen. Im Buch stellt Gisela Burckhardt drei Siegel vor, die als vertrauenswürdig gelten; aber durch ethischen Konsum, u.a. auch durch Tausch statt Neukauf oder dadurch, sich zu informieren und gezielt einzukaufen, läßt sich von jedem Einzelnen etwas verändern.

Das Buch „Todschick“ ist 2014 erschienen; in ihm finden sich viele schöne Worte von Firmen und Regierungen, aber was ist inzwischen daraus geworden? Ich hoffe, dass es bald ein Folgebuch gibt, für das genauso gut recherchiert wurde und die Veränderungen aufzeigt und weiterhin informiert, nicht vergessen läßt und immer mehr Menschen umdenken läßt.

5/5 *****

nette Rezeptauswahl, besonders für Kochanfänger spannend

Valerie Aikman-Smith: Pfeffer – über 45 Rezepte für feurigen Genuss

Jan Thorbecke Verlag, ISBN 9783799511339


 

Valerie Aikman-Smith stellt zunächst in einem „kleinen Pfefferlexikon“ verschiedene Pfeffersorten wie bunten, grünen, Malabar-, Sancho-, Tellicherry-Pfeffer sowie Pfefferzubereitungen, z.B. geräuchert oder eingelegt und Pfefferähnliche wie Rosa oder Szechuan-Pfeffer vor.

Dem schließt sich der Rezepte-Teil mit über 45 Rezepten an, der sich in mehrere Kapitel gliedert. Unter „Vorspeisen und Snacks“ gibt es beispielsweise Tee-Eier, geröstete Kichererbsen, selbstgemachten Ricotta mit Pfefferkruste, mit Pfeffer aromatisierter Honig oder Feta im Weinblatt. Als „Hauptgerichte“ kann der Leser unter anderem Gepfefferte Rinder-Pho, Indisches Pfefferhähnchen, Rinderrippe auf koreanische Art, Grünes Kokos-Garnelen-Curry oder Gebackenen Tofu mit würziger Ahornsirupmarinade und Buchweizennudeln nachkochen.

Das Kapitel „Süßes“ wartet mit Sommerlichen Shortcakes mit gepfefferten Erdbeeren, Ziegenkäse-Panacotta mit kandierten Pfefferkirschen, Pfeffer-Schokoladen-Mousse mit Bourbon, Mexikanischem Kriokant und Pfeffernüssen auf; und unter „Eingemachtes, Senfe und Öle“ finden sich Rezepte für Pfeffermischungen, Mit Pfeffer eingelegtes Obst und Gemüse, Pfeffriges Pfirsich-Chutney, Tomatenkonfitüre mit geräuchertem Pfeffer, Senfe und Aromatisierte Öle. Abschließend bietet das Buch als „Getränke“ die Rezepte für Chai-Tee, Chai-Äpfel, Mango-Pfeffer-Boba ( Boba = große Tapiokaperlen), Pfeffer-Zitronen-Wodka und Pfeffer-Lemon-Drop.

Die Rezepte wurden alle gut erklärt, sind einfach und gelingsicher nachzuarbeiten; sehr gut gefällt mir, dass jedes Rezept durch ein Foto der fertigen Speise oder des Getränkes abgerundet wird. Die Auswahl der Rezepte in den einzelnen Kapiteln würde ich schon als gelungen und vielfältig bezeichnen, wenngleich einige für mich nicht wirklich neu waren. Wohlmöglich kann dieses aber auch daran liegen, dass ich schon seit vielen Jahren selber koche, viele Kochkurse zu unterschiedlichen Länderküchen und Themen besucht habe und über eine ausgewogene Kochbuchsammlung verfüge. Gerade das Kapitel „Süßes“ hatte mich besonders gereizt, jedoch weder Erdbeeren, Kirschen oder Schokolade in Kombination mit Pfeffer sind wirklich neue Ideen, der Mexikanische Krokant schon eher.

Da, wie schon erwähnt, die Rezeptauswahl breitgefächert wurde, bietet dieses Buch wohl für jeden Interessantes zum Nachkochen, ganz besonders für Neugierige mit noch nicht allzuviel Kocherfahrung.

4/5 ****

Von Anfang an…. gut erklärter Einsteiger-Ratgeber

Dorothée Waechter: Jetzt bin ich Gärtner“ – Schritt für Schritt zum Gartenglück

Jan Thorbecke Verlag, ISBN 9783799511452

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Die Gartenbau-Ingenieurin Dorothée Waechter richtet ihr Buch „Jetzt bin ich Gärtner!“, genau wie der Untertitel es schon verrät, an Leser, die sich einen Garten einrichten möchten bzw. mit der Gartennutzung und -arbeit ganz neu beginnen.

Alles Grundlegende wie Bodenbeschaffenheit- und verbesserung, benötigte Gartengeräte, Zeigerpflanzen, gute und schlechte Nachbarn, eine Auswahl an vorgestellten Pflanzen ( Blumen, Gemüse, Gräser, Obst u.m.), Pflege, Samengewinnung und noch mehr wird erklärt, begleitet von vielen hilfreichen Tipps, für den, der einen Garten neu anlegen möchte. Zum Beispiel wird eine Methode vorgestellt, mit der man Flächen von 1qm in neun Felder unterteilt und erst einmal dort etwas Gemüse anbaut, ohne direkt den ganzen Garten planen zu müssen. Bis zur nächsten Saison hat man schon eigene Erfahrungen gesammelt und weiß schon genauer, was man selber im Garten möchte. Ähnlich verhält es sich mit der Aufteilung des Gartens selber, die man erst erfühlen und erleben kann, bevor man sich an endgültiges Ausarbeiten, wie z.B. das Anlegen von Wegen macht, genau dort, wo man nach eigener Nutzung Trampelpfade hinterlassen hat. Nicht nur klassische Hausmittel gegen einzelne Schädlinge, sondern auch das Hinterfragen, warum einzelne Pflanzen von einer Krankheit oder von Schädlingen befallen wurde, z.B. „Schnecken sind dann da, wenn es auf der einen Seite zarte Blätter und Triebe gibt und auf der anderen Seite die Nächte feucht sind.“ Selbstverständlich werden auch Problemlösungen dazu geliefert.

Die Pflanzenvorstellungen mit kurzem Text finde ich nur bedingt hilfreich, denn leider fehlt zu den meisten ein ergänzendes Foto. Da sich dieses Buch hauptsächlich an Gartenneulinge richtet, wäre dieses aber besonders sinnvoll und hilfreich; ich mußte viele der Pflanzen im Internet nachsehen um eine Vorstellung davon zu erhalten. Auf den meisten Doppelseiten gibt es ein grünes „Gut zu wissen“-Kästchen, in dem komprimiert gute Tipps zum jeweilige Thema stehen, was ich sehr gelungen finde. Auch die Erklärungen und Anleitungen in diesem Buch sind sehr verständlich und auf ganz sympatische, lockere Art vermittelt worden und ermöglichen einen guten, entspannten Einstieg in die Gartenplanung und -arbeit.

 

4/5 ****

schönes, inspirierendes Buch, das etwas umfangreicher sein dürfte

Pierre Stutz: Die spirituelle Weisheit der Bäume

Patmos, ISBN 9783843608756


Pierre Stutz, tätig als spiritueller Lehrer, hält Vorträge, gibt Kurse und hat schon über vierzig Bücher veröffentlicht, die in sechs Sprachen übersetzt wurden. Seit seiner Kindheit steht er im inneren Dialog mit Bäumen, erkennt im Austausch mit ihnen Lebensweisheiten und inspirierende Gedankenanstöße.

In diesem knapp 60-seitigen Buch nimmt er den Leser mit auf eine Entseckungsreise, beschreibt in eigenen Gedichten und Gedanken Erkenntnisse, Weisheiten und Wahrheiten, wobei er auch immer wieder andere zu Wort kommen läßt, unter anderem Peter Wohlleben, Hildegard von Bingen und Rainer Maria Rilke; selbst Filminhalte und Rettungsaktionen zum Regenwald werden mit angesprochen.

Sehr beeindruckend fand ich die stimmungsvolle Beschreibungen, die sowohl auf Bäume als auch auf die Menschen und andere Lebewesen zutreffen, die beschreiben, wie wichtig es ist, im Leben tief verwurzelt zu sein, in sich zu ruhen, einmalig zu sein und trotz Verletzungen und Beschneidungen aufzublühen, kraftvoll im Leben zu stehen und über sich hinauszuwachsen.

Wundervolle Fotos von Bäumen der Fotografiemeisterin und Buchgestalterin Andrea Göppel ergänzen die Texte und lassen den Leser noch etwas tiefer eintauchen und seinen Gedanken nachfühlen.

Mir gefällt das Buch sehr gut; sowohl die Texte als auch die Fotos wirken sehr ansprechend und inspirierend. Allerdings finde ich das Buch recht dünn und hätte gerne noch mehr davon gehabt.

 

4/5 ****