Wie versprochen: eine riesige, abwechslungsreiche Rezeptsammlung

500 Paleo-Rezepte

500 Paleo Rezepte – von Dana Carpender

Goldmann, ISBN 9783442175246

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In der kurzen Einführung erfährt man Wissenswertes über die Grundsätze der Paleo-Ernährung, empfehlenswerte und unerwünschte Lebensmittel und Grundzutaten.

Darauf folgt eine kleine Sammlung an Grundrezepten, die auch in den weiteren Rezepten benötigt werden, wie z.B. Kokosmilch, -butter, -joghurt. Der große Rezeptteil, sortiert nach den Kategorien Vorspeisen: Snacks und Fingerfoods; Eier; Müsli, Kekse und Pfannekuchen; Beilagen; Salate als Beilage; Fisch und Meeresfrüchte; Huhn und anderes Geflügel; Rindfleisch; Schwein und Lamm;
Suppen; Saucen und Gewürzmischungen; Desserts; Getränke und Saucen und Gewürzmischungen.
Und zum Schluss gibt es drei verschiedene Rezeptverzeichnisse: nach Kategorie, nach Alphabet und nach Zutat.

Mein Eindruck:

Alles, was ich bislang über Paleo gelesen habe, hat mich eher abgeschreckt, als begeistert, denn immer lag der Schwerpunktauf dem Verzehr von Fleisch und der Meidung von Milchprodukten. Sehr sympatisch fand ich in diesem Buch den Ansatz, dass man nicht alles ganz so streng nehmen sollte, denn es ist überhaupt nicht möglich, alles richtig zu machen. Genauso sehe ich das auch und merke, vielleicht bin ich von dieser Ernährung gar nicht soweit entfernt. Gemüsereich ernähre ich mich, industriell erzeugte Spezialprodukte meide ich eigentlich schon, obwohl mir da doch die selten genutzten Sojaprodukte einfallen, die mich auch immer wieder zweifeln lassen… Fleisch esse ich äußerst selten und dann achte ich auf gute Haltebedingungen ( die im Buch angegebenen Internetseiten, z.B. für Bio-/Hofverkauf fand ich sehr hilfreich, wenngleich nach erster Nutzung schon wieder enttäuschend. Ich habe einen Super-Biomarkt in meiner Stadt entdeckt, in dem es kein einziges regionales Produkt gab, nur Gemüse aus Spanien, Tunesien, Frankreich…. selbst der Weißkohl kam aus Tunesien).
Jedoch die Vermeidung von Kohlenhydraten ist für mich ein ganz neuer Berreich; bislang habe ich immer versucht, diesen zu Gunsten des Gemüseanteils zu reduzieren. Nun werde ich versuchsweise mal möglichst ganz darauf verzichten um auszuprobieren, ob ich mich wirklich so viel fitter fühle; dass ich dabei abnehmen werde, kann ich mir gut vorstellen.

Insgesamt finden sich 500 abwechslungsreiche Gerichte in diesem Buch, ein paar habe ich ausprobiert, z.B. hat mich der glasierte Lachs mit Senf-Meerrettich-Honig begeistert; die meisten Salatrezepte finde ich äußerst ansprechend, die häufige Verwendung von Schmalz jedoch weniger. Sehr gut gefallen hat mir das Kapitel mit Saucen und Gewürzmischungen; übrigens hat es mich nicht gestört, dass keine Fotos der zubereiteten Rezepte im Buch enthalten waren.

Fazit: Bei einer derart großen Auswahl an Rezepten wird jeder fündig und solange man nicht k(r)ampfhaft versucht, alle Regeln exakt umzusetzen, sondern sich nur bestmöglich annähert, z.B. auch beim Fleischkonsum, erscheint mir das vorgestellte Konzept nun wesentlich sympathischer als vor Lesen des Buches und ich werde es auch weiterhin ausprobieren.

5/5 *****

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