How to be irish? – Beobachtete Kuriositäten und Mythen

How To Be Irish: Ein Anthropologe packt aus

Im Vorwort gibt es den wichstigen Hinweis zum Buch: Es handelt sich um eine volkskundliche Anleitung, in der Kuriositäten im Verhalten bloßgelegt werden.

In zehn Kapiteln plaudert also der Anthropologe David Slattery über Beerdigungen, Kneipenbesuch, Zuwanderer, Hochzeit, Gesundheit, Berufsleben, Bauen, Weihnachten, Politik und Cool sein, wobei er peinlichst darauf achtet, keine Statistik zu Rate gezogen zu haben, sondern witzig gewollte Kuriositäten erzählt ‚ manchmal wirkt es eben auch nur gewollt witzig…

Eigentlich hatte ich ein Sachbuch erwartet, aber es stimmt schon, in einem einzigen Buch wird man das Irishsein nicht definieren können und in mehreren wohl auch nicht. Das ganze Buch hat mich in meiner Sicht über Vorurteile nur weiter bestätigt: Typisch irish gibt es genauso wenig wie typisch deutsch oder typisch ….
Die meisten Begebenheiten hätten genauso bei uns stattfinden können und über das Irishsein habe ich eigentlich nicht wirklich etwas dazu gelernt, hätte mich aber über ein paar Fakten schon gefreut.

Fazit:
Wie werde ich zum waschechten Iren? Nicht mit diesem Buch ‚ aber Sie werden sich amüsieren und Bekannte wiedererkennen.
Da ‚How to be Irish‘ als Sachbuch angekündigt wurde, bin ich troz lustiger Episoden eher etwas enttäuscht vom Inhalt. Wäre das Buch unter der Rubrik ‚Comedy‘ angepriesen worden, wäre es mir 4 Sterne Wert, als Sachbuch leider nur 3 Sterne.

 

3/5 ***

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